
Der aus Iowa (USA) stammende Baß-Bariton ist bereits zu Lebzeiten eine Legende. Als Simon Estes begann, Medizin und Psychologie zu studieren, wirkte er in einer Universitätsband mit und wurde von dem Gesangslehrer Charles Kellis entdeckt und an das Opernrepertoire herangeführt. Seinen internationalen Durchbruch erlebte der Baß-Bariton in Europa. 1968 debütierte er an der Deutschen Oper Berlin als Ramphis in Aida, 1966 war er Preisträger des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau. Seitdem hat er an allen großen Opernhäusern der Welt gesungen und ist unter allen namhaften Dirigenten mit den führenden Orchestern unserer Zeit aufgetreten.